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Leads gewinnen

Lead-Quellen und Lead-Suche

Anbieter wie Google Places, Apollo und Hunter verbinden und damit neue Leads recherchieren und in ein Projekt übernehmen.

Mit einer Lead-Quelle recherchierst du neue Unternehmen oder Ansprechpartner direkt in Leadmode und übernimmst das Ergebnis in den normalen Import. Der Zugang wird einmal von einem Admin eingerichtet, die Suche starten danach alle, die in dem Projekt importieren dürfen.

Zugang einrichten brauchst du das Recht „Lead-Quellen und Integrationen“ (Admins haben es immer) und das Modul CRM. Suchen darfst du in jedem Projekt, in dem du das Recht „Import und Export“ auf Stufe „Importieren“ hast. Siehe Rollen und Rechte.

Anbieter

AnbieterFindet
Google PlacesLokale Betriebe nach Branche, Suchbegriff und Ort mit Adresse, Telefon, Website und Bewertung
ApolloUnternehmen oder Ansprechpartner nach Stichwort, Ort, Größe und mehr
HunterE-Mail-Kontakte zu Firmen-Domains oder Firmennamen

Die Anbieter berechnen ihre Abrufe nach ihren eigenen Tarifen. Leadmode zeigt die Kosten und Grenzen je Anbieter in der Einstellung an, bevor du suchst.

Zugang einrichten

Gehe zu Einstellungen → Anbindungen → Lead-Quellen.

Wähle bei „Lead-Quelle“ den Anbieter. Verbundene Anbieter sind mit „verbunden“ markiert.

Klicke bei „Anleitung“ auf den Hilfetext. Er führt dich Schritt für Schritt zum API-Schlüssel beim Anbieter.

Trage den API-Schlüssel ein und klicke auf Speichern. Der Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt. Bei einem gespeicherten Zugang lässt du das Feld leer, wenn der Schlüssel bleiben soll.

Klicke auf Verbindung testen. Der Test nutzt einen Abruf, der nach Angabe der Anbieter nichts kostet, und speichert nichts. Du siehst „Verbindung erfolgreich“ oder „Verbindung fehlgeschlagen“ mit einer Erklärung.

Mit Zugang entfernen löschst du den Schlüssel aus der Organisation. Dein Konto beim Anbieter bleibt bestehen.

Wichtig zu den Schlüsseln:

  • Google Places: Du brauchst ein Google-Cloud-Projekt mit Abrechnung und aktivierter „Places API (New)“. Die alte „Places API“ reicht nicht.
  • Apollo: Der Schlüssel muss als „Master key“ angelegt sein. Ohne Master-Key lehnt Apollo die Abfragen ab.
  • Hunter: Der Schlüssel steht in Hunter im Profilmenü unter „API“.

Leads recherchieren

Gehe zu Import / Export → Leads recherchieren. Wähle oben ein Projekt. Ist noch keine Quelle verbunden, führt ein Link zu den Einstellungen.

Wähle die Lead-Quelle. Die Eingabefelder passen sich dem Anbieter an.

Fülle die Felder aus. Pflichtfelder sind mit * markiert (bei Google Places die Orte). Unter Weitere Filter klappst du zusätzliche Filter auf, gruppiert nach Abschnitt. Die Zahl neben „Weitere Filter“ zeigt, wie viele aktiv sind, und mit „Weitere Filter zurücksetzen“ leerst du sie.

Lies den Hinweis zu Kosten unter den Filtern und klicke auf Suche starten. Die Suche läuft Schritt für Schritt, solange das Fenster offen ist. Mit Abbrechen hältst du sie an.

Das Ergebnis erscheint unter Suchergebnisse als Karte mit Zeilen, befüllten Spalten, Dauer und gegebenenfalls den Kosten beim Anbieter. Was du damit tun kannst:

  • Zur Zuordnung übernehmen: Die Zeilen gehen in den Importassistenten (Schritt „Zuordnen“). Von dort läuft alles wie bei einer Datei, mit Prüfung und Dublettenabgleich. Siehe Import und Export.
  • CSV herunterladen: Du bekommst die Treffer als Datei.
  • Fortsetzen oder Erneut versuchen: Eine unterbrochene Suche setzt du fort. Die bisher gefundenen Zeilen bleiben erhalten.
  • Löschen: Entfernt das Suchergebnis.

Suchergebnisse werden nur zeitweise gespeichert. Auf der Karte steht „Gespeichert bis“ mit dem Datum, danach löscht Leadmode das Ergebnis automatisch. Nimm deshalb übernommene Leads zeitnah in den Import.

Was die Anbieter bieten

Google Places sucht nach festen Branchen (mehrfach wählbar), zusätzlichen Suchbegriffen und Orten (Stadt, Region oder Postleitzahl, mehrere mit Komma). Weitere Filter: nur genau diese Branchen, Mindestbewertung, Mindestanzahl Bewertungen, nur Betriebe mit Website oder Telefonnummer, jetzt geöffnet, Preisniveau. Insgesamt sind höchstens 1.000 Treffer möglich, je Kombination aus Branche und Ort liefert Google höchstens 60.

Apollo sucht nach „Unternehmen“ oder „Ansprechpartner“. Es gibt höchstens 500 Treffer je Suche. Die Unternehmenssuche liefert Name, Telefon, Website und LinkedIn, aber keine Adresse und keine Branche. Die Personensuche ist kostenlos, liefert aber ohne Freischaltung keine E-Mail-Adressen und nur gekürzte Nachnamen. Mit E-Mail-Adressen freischalten und einer Obergrenze schaltest du E-Mails frei; das kostet bei Apollo. Im Gratis-Tarif von Apollo sind unter anderem Umsatz, Technologien, Stellenangebote und Finanzierung gesperrt. Solche Filter tragen die Markierung „Bezahlter Tarif“.

Hunter sucht über eine oder mehrere Domains (je Zeile) oder über Firmennamen, höchstens 100. Du filterst nach Art der Adressen (persönlich, allgemein oder alle), Ebene und Abteilungen und begrenzt die Kontakte je Domain. Optionen wie „Nur geprüfte Adressen“, Mindest-Vertrauenswert, „Nur mit Namen“ oder „Nur mit Position“ filtern nach dem Abruf.

Grenzen

  • Die Kosten entstehen beim Anbieter, nicht in Leadmode. Prüfe den Tarif dort.
  • Läuft das Kontingent beim Anbieter aus, bricht die Suche ab und behält die bisherigen Treffer.
  • Eine Suche läuft nur, solange das Fenster geöffnet ist; ein Abbruch lässt sich fortsetzen.

Siehe auch

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